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"Die Ausfallversicherung ist mittlerweile Standard"Die Caninenberg & Schouten GmbH bietet Versicherungen gegen den Ausfall von Veranstaltungen an. Stadionwelt sprach am 28.03.2007 mit Hjalmar Schumann, der bei dem Unternehmen für Sonderrisiken zuständig ist. Pressemeldung, 13.04.2007 Stadionwelt: Was genau bedeutet "Veranstaltungsausfallversicherung"? Schumann: Ein Veranstalter kann sich gegen den Vermögensschaden versichern, der eintritt, wenn seine Veranstaltung abgesagt, abgebrochen, unterbrochen, verlegt, verschoben oder in der Durchführung geändert werden muss. Das kann zum Beispiel Konzerte, Sportveranstaltungen, Messen, Betriebsfeste, Hochzeiten, aber auch Film- und Fotoaufnahmen betreffen. Dabei handelt es sich um eine so genannte All-Risk-Deckung mit Ausschlüssen. Stadionwelt: Was ist damit abgedeckt? Schumann: Grundsätzlich sind alle Umstände abgedeckt, die außerhalb
der Kontrolle des Veranstalters liegen. Das könnten sein: Unbenutzbarkeit
der Veranstaltungstätte, beispielsweise durch Brand oder Wasserschaden,
Ausfall der Strom- und Wasserversorgung, Versagen von technischen Einrichtungen
oder der Nichtantritt von Personen, wenn zum Beispiel ein Künstler
krank wird. Schumann: Unter anderem finanzielle Schwierigkeiten des Versicherungsnehmers, Krieg, mangelnder Zuschauerzuspruch. Weitere Standardausschlüsse wie Terror oder Wetter bei Veranstaltungen im Freien können individuell wieder eingeschlossen werden. Stadionwelt: Spielt die Größe der Veranstaltung eine Rolle? Schumann: Je größer die Veranstaltung, desto größer sind auch die finanziellen Risiken. Allgemein gilt: jeder Kunde ist willkommen. Die Mindestprämie liegt bei 450 Euro. Das sind die Prämienkosten, die der Versicherungsnehmer mindestens bezahlen muss. Dementsprechend macht eine Ausfallversicherung nur dann Sinn, wenn das Budget ein bestimmtes Volumen erreicht. Auch sollte geprüft werden, ob ein wirtschaftliches Risiko für den Veranstalter besteht. Sei es infolge fehlender Einnahmen oder infolge von Mehrkosten für eine Wiederholung beziehungsweise einen alternativen Einsatz der ausgefallenen Veranstaltung. Stadionwelt: In wie weit hat sich die Ausfallversicherung mittlerweile durchgesetzt? Schumann: Bei großen Veranstaltungen aus dem Bereich Sport oder Musik mit einem Budget von über 100.000 Euro ist eine Ausfallversicherung hierzulande mittlerweile Standard. Stadionwelt: Welche Versicherungen sollte ein Veranstalter generell abschließen? Schumann: Die wichtigste ist die Veranstalterhaftpflichtversicherung. Je nach wirtschaftlichen Gegebenheiten folgt dann bereits die Ausfallversicherung. Danach sollte über eine Rechtsschutz- und Elektronikversicherung nachgedacht werden. Durch eine Elektronikversicherung würden Sachwerte wie beispielsweise eine Anzeigetafel abgesichert werden. Stadionwelt: Seit wann bieten Sie Versicherungen gegen den Ausfall von Veranstaltungen an? Schumann: Als Versicherungsmakler waren wir unter den ersten, die das 1990 hier mit eingeführt haben. Caninenberg & Schouten ist ein mittelständisches Unternehmen mit Hauptsitz in Köln. Niederlassungen gibt es auch in Berlin, Hamburg und Fulda. In München bildet die Abteilung Sonderrisiken einen Schwerpunkt, die auch die Ausfallversicherung umfasst. Weitere Spezialgebiete sind der Film-, TV- und Immobilienbereich. Seit 2006 ist Caninenberg & Schouten Partner des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren (EVVC) und betreut die Mitglieder in Ihren gesamten Versicherungsfragen. Zum Archiv Pressemeldungen / Presseartikel |
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| Aktualisiert: 13.04.2007 | Impressum © CANINENBERG & SCHOUTEN GMBH | Seitenanfang | |||||